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VonRedaktion

Nichtversicherbarkeit

Die Nichtversicherbarkeit spielt im gesamten Versicherungswesen eine große Rolle. Deren Einfluss ist nicht nur auf die Zahnzusatzversicherung beschränkt. Konkret erfasst der Begriff eine individuelle Risikosituation, für die das angefragte Versicherungsunternehmen keine Leistungszusage für den Schadensfall geben kann. In der Personenversicherung ergibt sich dies beispielsweise beim Vorliegen gewisser schwerwiegender Erkrankungen, die bereits zum Zeitpunkt des Antrags bekannt waren.

Nichtversicherbarkeit ist letztlich Ausdruck eines überdurchschnittlich hohen Schadensrisikos. Ob eine Zahnzusatzversicherung wie beantragt zustande kommt, Risikozuschläge fällig werden oder es aufgrund der fehlenden Versicherbarkeit zu einer Ablehnung kommt, ermitteln Versicherer im Rahmen der Gesundheitsprüfung. Nichtversicherbarkeit darf seitens der Versicherten aber nicht als pauschales Ausschlusskriterium verstanden werden. Die einzelnen Versicherer legen hier durchaus sehr individuelle Maßstäbe an. Während bei einigen Unternehmen beispielsweise bereits bei zwei fehlenden Zähnen mit einer Ablehnung gerechnet werden muss, sehen andere Versicherer die Situation entspannter.

Letztlich ist es diese individuelle Risikobewertung, die eine Prüfung verschiedener Zahnzusatzversicherungstarife rechtfertigt. Als abgeschwächte Variante der Nichtversicherbarkeit lassen sich im Übrigen Leistungsausschlüsse auffassen. An dieser Stelle geht die Zahnzusatzversicherung zwar prinzipiell einen Vertrag mit dem betreffenden Antragsteller ein, allerdings werden individuell einzelne Bereiche aus dem Katalog der Leistungsansprüche gestrichen. Dies kann in der Zahnzusatzversicherung zum Beispiel bereits begonnene Behandlungen treffen.

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Narkose

Als Nekrose bezeichnet die Medizin den Untergang einzelner Zellen bzw. ganzer Zellverbände am lebenden Organismus. Grundsätzlich im gesamten Spektrum der Medizin möglich, kann eine Nekrose auch im Mund- und Rachenraum in Erscheinung treten. Hier hat die Nekrose Bedeutung für
  • das Zahnfleisch (Gingiva),
  • das Zahnmark,
  • das Parodont usw.
Ausgelöst werden kann eine Nekrose im Mund- und Rachenraum durch verschiedene Ursachen. Neben Giften und einer Infektion – beispielsweise im Zusammenhang mit einer Pulpitis – können sich nekrotische Gewebeveränderungen auch im Rahmen einer Zahnbehandlung ergeben.

So zeigt sich in der Behandlungspraxis immer wieder, dass verschiedene Materialien bei unsachgemäßer Anwendung und Abwanderung in das umgebende Gewebe beispielsweise zu einer Gingivanekrose führen. Darüber hinaus ist der Zahnmedizin auch bekannt, dass sich Entzündungen wie die Parodontitis oder eine Zahnfleischentzündung in Richtung eines nekrotisierend-ulzerierenden Stadiums (NUP/NUG) entwickeln können.

Risikofaktoren für nekrotisierende Erkrankungen können

  1. Stress,
  2. Alkohol- und Tabakkonsum,
  3. unzureichende Mundhygiene,
  4. Mangelernährung oder
  5. Drogenkonsum
sein. Das vordergründige Behandlungsziel einer Nekrose im Mund- und Rachenraum besteht in der Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung. Hierzu muss einerseits die auslösende Ursache entfernt werden. Gleichzeitig hat der Behandler dafür Sorge zu tragen, dass bereits abgestorbenes Gewebe entfernt und eine – sofern notwendig – Schmerztherapie eingeleitet wird. In aller Regel zieht eine Nekrose daher die mechanisch-medikamentöse Therapie nach sich.