Narkose

Als Nekrose bezeichnet die Medizin den Untergang einzelner Zellen bzw. ganzer Zellverbände am lebenden Organismus. Grundsätzlich im gesamten Spektrum der Medizin möglich, kann eine Nekrose auch im Mund- und Rachenraum in Erscheinung treten. Hier hat die Nekrose Bedeutung für

  • das Zahnfleisch (Gingiva),
  • das Zahnmark,
  • das Parodont usw.

Ausgelöst werden kann eine Nekrose im Mund- und Rachenraum durch verschiedene Ursachen. Neben Giften und einer Infektion – beispielsweise im Zusammenhang mit einer Pulpitis – können sich nekrotische Gewebeveränderungen auch im Rahmen einer Zahnbehandlung ergeben.

So zeigt sich in der Behandlungspraxis immer wieder, dass verschiedene Materialien bei unsachgemäßer Anwendung und Abwanderung in das umgebende Gewebe beispielsweise zu einer Gingivanekrose führen. Darüber hinaus ist der Zahnmedizin auch bekannt, dass sich Entzündungen wie die Parodontitis oder eine Zahnfleischentzündung in Richtung eines nekrotisierend-ulzerierenden Stadiums (NUP/NUG) entwickeln können.

Risikofaktoren für nekrotisierende Erkrankungen können

  1. Stress,
  2. Alkohol- und Tabakkonsum,
  3. unzureichende Mundhygiene,
  4. Mangelernährung oder
  5. Drogenkonsum
sein. Das vordergründige Behandlungsziel einer Nekrose im Mund- und Rachenraum besteht in der Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung. Hierzu muss einerseits die auslösende Ursache entfernt werden. Gleichzeitig hat der Behandler dafür Sorge zu tragen, dass bereits abgestorbenes Gewebe entfernt und eine – sofern notwendig – Schmerztherapie eingeleitet wird. In aller Regel zieht eine Nekrose daher die mechanisch-medikamentöse Therapie nach sich.